BSB: Bücherstapelbildung

Jupp, die Überschrift ist korrekt. Statt einen Stapel abzubauen muss ich erst mal einen aufbauen. Background: Wenn man in einem neuen Land schwanger ist und nicht laufen kann, hat man viiiiiieeeeeeeeeeeeeel Zeit zum Lesen. Ich habe bereits jeden lesenswerten Fitzel doppelt und dreifach gelesen, der sich in unserer Wohnung befindet. Und nicht ganz so lesenswerte Fitzel halt nur einmal (Packungsbeilagen, Gebrauchsanweisungen, Schampoo-Flaschen …). Als P1050265das Baby da war, wollte es unbedingt gestillt werden, also hatte ich immer noch ganz viel Zeit zum lesen. Aber da ich ja nun wieder laufen konnte, lief ich regelmäßig mit dem Baby in die Bibliothek. So eine Shopping-Tour ist jedesmal ein ganz besonderes Vergnügen! Wer lebt schon in einer „Stadt“ unter 15.000 Einwohnern und hat eine vierstöckige Bibliothek zur Verfügung? Hm?

Und vorgestern gab es noch eine positive Überraschung! Es gibt im 1. Stock noch ein Extra-Regal mit englischen Büchern – in der Jugend- und JE-Abteilung! *feier*

Ich lese sehr gern auf Englisch. Vor allem  zeitgenössische Sachen. Da muss ich mich nicht mit blöden Übersetzungen à la „Jugendslang“ rumärgern. Außerdem fällt der Kitsch dann nicht ganz so sehr auf.

Also dann, hier meine Beute:

Flavia #4. Check. Das erste Kapitel musste bereits an der Bushaltestelle dran glauben. Der Rest wurde noch am selben Abend zusammen mit Oreo-Eiscreme konsumiert. Beides gigantisch!

Halo. Spielt im alten Griechenland. Mal sehen. Mein Historikerherz habe ich mit zwei gezielten Schlägen zum Schweigen gebracht. Mal sehen, wie oft ich beim Lesen noch zuhauen muss.

Firelight. Steht auf meiner Amazon-Liste. Ich weiß zwar nicht mehr, warum, aber wenn ich grundsätzlich bereit wäre, Geld dafür auszugeben, denk ich doch nicht nach, wenn ich es einfach so lesen kann. Also eingepackt. Zum Glück hab ich es nicht gekauft.

American Wife. Klang interessant. Von allen mitgebrachten Büchern habe ich hier die größte Hemmschwelle, es zu lesen. Vielleicht ist es mir zu politisch oder ach-so-relevant. We’ll see.

Starcrossed. Ich weiß genau, dass ich es NICHT auf meine Amazon-Liste gepackt hatte. An die Gründe konnte ich mich allerdings nicht mehr genau erinnern, auch wenn ich meinem Urteil schon noch vertraue. Eigentlich. Für einen Abend, wo ich’s nicht mehr so genau nehme. Amazon hat inzwischen doch an mir verdient. Meins.

Shiver. Linger. Forever. Let’s see what all the fuss is about.

Piguinwetter. Pink. Pink. Pink. Ich hab schon wieder vergessen, worum es gehen wird, aber es soll anscheinend lustig sein.

The Trouble with Mr. Darcy. Hüstl. Als Austen-Purist habe ich mich bisher wohlweislich von jeglicher P&P-Fan-Fiction ferngehalten. Diesmal irgendwie nicht. Was hab ich mir nur dabei gedacht!? Ich weiß jetzt schon, dass ich es hassen werde. Aber lesen kann man es ja mal … … oder doch lieber nicht.

Inheritance. Wenn ich die ersten drei durchgewälzt habe, werde ich den vierten wohl auch noch ertragen. Ich will wissen, wie es ausgeht. Und ob meine Vermutungen stimmen.

Emily, Alone. Für etwas Niveau in der Tüte. Hab es ganz nach oben gelegt, damit das pinke Mr. Darcy-Cover die Leute im Bus nicht auf falsche Ideen über meinen Intellekt bringt. Hab beim aussteigen gemerkt, dass die Tüte durchsichtig ist. Whatever.

Dafür hab ich jetzt 8 Wochen Zeit. Würde ich noch immer beim Stillen lesen, wär das gar kein Problem, so wird es meine Abende und evtl. Mittagspausen versüßen. Mein Haushalt wird den Bach runtergehen. Yay!

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