Auswechslungen in meinem Bücherstapel

Gestern bin ich trotz Regen zur Bibliothek getappst und habe meinen Sohn daran gewöhnt, Bücher auszuwählen, die er mit nach Hause nehmen darf. 5 Bücher also, die nichts in diesem Blog zu suchen haben.

Ich selber habe zwei Bücher zurückgegeben – zum einen Pinguinwetter. Ich habe gemerkt, dass ich es für Zeitverschwendung halte, es fertig zu lesen, und ich fürchte, das ist dann auch mein abschließendes Urteil.

Zum anderen: Das also ist mein Leben von Stephen Chbosky, das vorbestellt war, und das ich deswegen nicht verlängern konnte. Als ich das vorige Woche bemerkt hatte, hab ich es einfach in meinem Stapel nach vorne gezogen und in einem Happs verschlungen. Supergeniales Buch! Damit werde ich meiner Schwägerin unter der Nase herumwedeln!

P1050385Ganz ohne ein neues konnte ich natürlich wieder nicht dort rausgehen, allen guten Vorsätzen zum Trotz. Die Auswahl von Ally Condie lag etwas zu auffällig rum.

Auf dem Heimweg bin ich an einem Antiquariat vorbeigekommen und habe dort in einer winzig kleinen Kiste vor der Tür ein Buch gefunden, von dem mir gerade diesen Sonntag erst jemand vorgeschwärmt hat. Zufall?! Jedenfalls ist es jetzt meins: Maria, ihm schmeckt’s nicht von Jan Weiler.

Außerdem neu in meinem Stapel zwei gekaufte Bücher, die heute meinen Briefkasten beglückt haben: Requiem von Lauren Oliver (fast doppelt so groß wie die beiden anderen Bände, was ist da schiefgelaufen?!?!) und Die Erfindung des Lebens von Hanns-Josef Ortheil, das mir meine Schwiegermutter empfohlen hat.

Mehr ist unterwegs, aber ich hab selbst ein bisschen vergessen was, und will mir die Überraschung nicht verderben, indem ich jetzt nachgucke.

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BSB: Bücherstapelbildung

Jupp, die Überschrift ist korrekt. Statt einen Stapel abzubauen muss ich erst mal einen aufbauen. Background: Wenn man in einem neuen Land schwanger ist und nicht laufen kann, hat man viiiiiieeeeeeeeeeeeeel Zeit zum Lesen. Ich habe bereits jeden lesenswerten Fitzel doppelt und dreifach gelesen, der sich in unserer Wohnung befindet. Und nicht ganz so lesenswerte Fitzel halt nur einmal (Packungsbeilagen, Gebrauchsanweisungen, Schampoo-Flaschen …). Als P1050265das Baby da war, wollte es unbedingt gestillt werden, also hatte ich immer noch ganz viel Zeit zum lesen. Aber da ich ja nun wieder laufen konnte, lief ich regelmäßig mit dem Baby in die Bibliothek. So eine Shopping-Tour ist jedesmal ein ganz besonderes Vergnügen! Wer lebt schon in einer „Stadt“ unter 15.000 Einwohnern und hat eine vierstöckige Bibliothek zur Verfügung? Hm?

Und vorgestern gab es noch eine positive Überraschung! Es gibt im 1. Stock noch ein Extra-Regal mit englischen Büchern – in der Jugend- und JE-Abteilung! *feier*

Ich lese sehr gern auf Englisch. Vor allem  zeitgenössische Sachen. Da muss ich mich nicht mit blöden Übersetzungen à la „Jugendslang“ rumärgern. Außerdem fällt der Kitsch dann nicht ganz so sehr auf.

Also dann, hier meine Beute: …