Rezensionen-Rückstau

und was ich dagegen tun will … 🙂

Wer den Lesestapel zwischendurch angeguckt hat (den hab ich tatsächlich einigermaßen aktuell gehalten!) hat sicher festgestellt, dass ich viiiiieeeeel gelesen habe. Und nix davon rezensiert. Das Ding ist … das meiste hat mich nicht so vom Hocker gehauen, so dass ich keine Werbung dafür machen will. Oder es hat mich so vom Hocker gehauen, dass ich mir richtig Mühe mit der Rezension geben will. Oder ich hab schon wieder vergessen, worum es eigentlich ging (kein gutes Zeichen!), und mag meine Zeit nicht damit verschwenden, es wieder herauszufinden, nur um dann wieder an dem Punkt zu sein, dass ich keine Rezension über ein dermaßen langweiliges vorhersehbares Buch schreiben mag.

Also:

Ich werde mich mal in einem Zusammenfassungspost für die mittelmäßigen Bücher versuchen. Kurzrezensionen sozusagen.

Uuuuund es muss endlich mal ein Foto von mir her. Und ein Header.

Aaaaaah, ich hab zu viele Hobbies.

Auswechslungen in meinem Bücherstapel

Gestern bin ich trotz Regen zur Bibliothek getappst und habe meinen Sohn daran gewöhnt, Bücher auszuwählen, die er mit nach Hause nehmen darf. 5 Bücher also, die nichts in diesem Blog zu suchen haben.

Ich selber habe zwei Bücher zurückgegeben – zum einen Pinguinwetter. Ich habe gemerkt, dass ich es für Zeitverschwendung halte, es fertig zu lesen, und ich fürchte, das ist dann auch mein abschließendes Urteil.

Zum anderen: Das also ist mein Leben von Stephen Chbosky, das vorbestellt war, und das ich deswegen nicht verlängern konnte. Als ich das vorige Woche bemerkt hatte, hab ich es einfach in meinem Stapel nach vorne gezogen und in einem Happs verschlungen. Supergeniales Buch! Damit werde ich meiner Schwägerin unter der Nase herumwedeln!

P1050385Ganz ohne ein neues konnte ich natürlich wieder nicht dort rausgehen, allen guten Vorsätzen zum Trotz. Die Auswahl von Ally Condie lag etwas zu auffällig rum.

Auf dem Heimweg bin ich an einem Antiquariat vorbeigekommen und habe dort in einer winzig kleinen Kiste vor der Tür ein Buch gefunden, von dem mir gerade diesen Sonntag erst jemand vorgeschwärmt hat. Zufall?! Jedenfalls ist es jetzt meins: Maria, ihm schmeckt’s nicht von Jan Weiler.

Außerdem neu in meinem Stapel zwei gekaufte Bücher, die heute meinen Briefkasten beglückt haben: Requiem von Lauren Oliver (fast doppelt so groß wie die beiden anderen Bände, was ist da schiefgelaufen?!?!) und Die Erfindung des Lebens von Hanns-Josef Ortheil, das mir meine Schwiegermutter empfohlen hat.

Mehr ist unterwegs, aber ich hab selbst ein bisschen vergessen was, und will mir die Überraschung nicht verderben, indem ich jetzt nachgucke.

Zwischenzeilenstand

Nach einer schrecklichen Woche, die der Gesundheit meines Sohnes gewidmet war, habe ich gerade mal Zeit, den Kopf aus dem Krankenzimmer zu stecken. 5 Arztgespräche in 3 Tagen, Fieber bis 40,8 Grad, 5 verschiedene Medikamente, 4 mal Schüttelfrost und jetzt macht er fieberfreien Mittagsschlaf, gepriesen sei der Herr!

Wunder über Wunder, ich habe es trotzdem geschafft, etwas zu lesen. Allerdings nicht *fertig* zu lesen. Ich bin dran an

  • Der Joker – definitiv kein Buch, um es auf dem WC zu lagern. Bei ein bis zwei Seiten pro „Lesung“ komme ich einfach nicht rein in die Story. Ich sollte den Platz tauschen mit meinem derzeitigen Kinderzimmerbuch, nämlich
  • Pinguinwetter – etwas zuuuu pink für mich. Bislang bloß erhöhter Fremdschämfaktor. (Ich lauf in vollgeschlabberter Jogginghose und ungewaschenen Haaren und Alkoholfahne draußen rum, und stell dir vor: mein Traummann findet mich trotzdem sexy! – Was soll das? Mein Selbstbewusstsein erhöhen?!)
  • Eragon #4 – Vielleicht hätte ich es doch wie die anderen auf deutsch lesen sollen. Die Sprache ist sooo umständlich geschraubt. Kann sein, dass es an meinem Mangel an englischem Sprachgefühl liegt (und es eigentlich wunderschön geschnörkelte Prosa ist), kann  auch sein, dass ich es einfach nur lästig finde, über zwei bis drei Vokabeln pro Seite zu stolpern (so viele sind es sonst pro Buch). Ich bin noch am Anfang, ich werd mich schon reinfitzen.
  • Maze Runner – sehr spannend!!
  • The Odds – der Autor hat es einfach drauf, Charaktere zu erschaffen (im Gegensatz zu Stereotypen mit einer extravaganten Haar- und/oder Augenfarbe). Das macht es dann allerdings etwas zu deprimierend, wenn man mit diesen Charakteren in eine Ehekrise genommen wird. Ist ein bisschen so, wie wenn Freunde sich scheiden lassen. Man kann nur daneben stehen und traurig zugucken. Wird hoffentlich noch fröhlicher.
  • P1050286The Selection – okay, sehr weit bin ich nicht gekommen, da ich dann doch das Gefühl hatte, ich mag mich gerade nicht schon wieder auf eine ganz neue Welt einlassen, wenn hier alles so Kopf steht, aber immerhin. Drei Seiten.

Passend dazu habe ich mir sechs kleine Lesezeichen gekauft. (Ja, bitte nachzählen, es sind sechs Bücher.) Sooooo pretty!!

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(übrigens von fotoeigenArt.ch, deren Postkarten ich ganz toll finde und auch öfter verschicke. Hach, wenn ich mir den Katalog nur angucke … *postkarten-kaufreiz unterdrück*)

Na dann …

BSB: Bücherstapelbildung

Jupp, die Überschrift ist korrekt. Statt einen Stapel abzubauen muss ich erst mal einen aufbauen. Background: Wenn man in einem neuen Land schwanger ist und nicht laufen kann, hat man viiiiiieeeeeeeeeeeeeel Zeit zum Lesen. Ich habe bereits jeden lesenswerten Fitzel doppelt und dreifach gelesen, der sich in unserer Wohnung befindet. Und nicht ganz so lesenswerte Fitzel halt nur einmal (Packungsbeilagen, Gebrauchsanweisungen, Schampoo-Flaschen …). Als P1050265das Baby da war, wollte es unbedingt gestillt werden, also hatte ich immer noch ganz viel Zeit zum lesen. Aber da ich ja nun wieder laufen konnte, lief ich regelmäßig mit dem Baby in die Bibliothek. So eine Shopping-Tour ist jedesmal ein ganz besonderes Vergnügen! Wer lebt schon in einer „Stadt“ unter 15.000 Einwohnern und hat eine vierstöckige Bibliothek zur Verfügung? Hm?

Und vorgestern gab es noch eine positive Überraschung! Es gibt im 1. Stock noch ein Extra-Regal mit englischen Büchern – in der Jugend- und JE-Abteilung! *feier*

Ich lese sehr gern auf Englisch. Vor allem  zeitgenössische Sachen. Da muss ich mich nicht mit blöden Übersetzungen à la „Jugendslang“ rumärgern. Außerdem fällt der Kitsch dann nicht ganz so sehr auf.

Also dann, hier meine Beute: …